Wissenstransfer

So wird Theorie zur Praxis

In Deutschland werden jährlich viele Milliarden Euro für die Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern investiert.

Empirische Untersuchungen belegen hingegen, dass die Effektivität von Weiterbildungsmaßnahmen oft nicht mehr als 20% beträgt, wenn kein Transfer des Gelernten von der Weiterbildungsveranstaltung in die betriebliche Praxis stattfindet.

Das bedeutet, dass bares Geld zum Fenster hinaus geworfen wird.

 

Aus diesem Grund gestalten wir unsere Seminare nach den Regeln des Transfermanagements.

Ein erfolgreicher Wissenstransfer erfordert die Zusammenarbeit von Organisation, Trainer und Teilnehmern im Seminar. Wir setzen auf:

  • die Bearbeitung konkreter Probleme aus der beruflichen Praxis der Teilnehmer im Seminar
  • Transfer- und Refresher-Seminare
  • "Hausaufgaben" zur gezielten Bearbeitung von Problemen
  • eine telefonische Hotline als Hilfestellung und
  • die kontinuierliche Verbesserung aller Interventionen vor, während und nach der Weiterbildungsmaßnahme.

 



Der Transferprozess

1. Klärung des Problems

Klärung von Praxisproblemen im Seminar. Setzen von Grob- und Feinzielen.

2. Vorbereitung der Problemlösung

Detailplanung der Maßnahmen.

3. Maßnahmen zur Problemlösung

Exemplarische Durchführung von Problemlösungen im Seminar.

4. Transfer in die Praxis

Der Transfer in die Praxis erfolgt durch geeignete "Hausaufgaben".

5. Transfer-
Seminar

Transfer- bzw. Nachfolgeseminar und Hotline zur Evaluation der zwischenzeitlichen "Hausaufgaben".



Vor dem Seminar.


  • Besprechen Sie Ihre Seminarziele mit Ihrem Vorgesetzten.
  • Sichern Sie sich seine Unterstützung.
  • Eine klare Zielvereinbarung ist wichtig.
  • Was wollen Sie für sich erreichen?
  • Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre Fragen, die Sie im Seminar bearbeiten wollen.
  • Seien Sie in den zwei Wochen vor Seminarbeginn besonders wachsam für Themen und Ereignisse aus Ihrem Arbeitsbereich, die im Zusammenhang mit dem Seminar stehen könnten.
  • Notieren Sie Beispiele.

 


Während des Seminars.


  • Verständigen Sie sich mit Referenten und Teilnehmern über Ziele und Erwartungen.
  • Schreiben Sie nach unserem Vorschlag Ihr persönliches Lerntagebuch mit Erkenntnissen, Ideen und Vorsätzen.
  • Definieren Sie eine Lernpartnerschaft während des Seminars. Wir werten gemeinsam aus.
  • Machen Sie sich neben der Referentenkompetenz auch praxisbewährte Anregungen und Beispiele der anderen Seminarteilnehmer zunutze.
  • Weniger ist mehr: Arbeiten Sie Ihre Veränderungsschwerpunkte heraus, die Sie nach dem Seminar aktiv angehen wollen.
  • Nehmen Sie sich selbst in die Pflicht: Planen Sie noch im Seminar Ihre ersten Veränderungsschritte.
  • Haben Sie Ihr persönliches Ziel erreicht?
  • Bereiten Sie zusammen mit den Referenten Aufgaben vor, die Sie in Ihrer Unternehmenspraxis als "Hausaufgaben" erledigen.

Kurz nach dem Seminar.


  • Suchen Sie das Gespräch: Erzählen Sie möglichst vielen Kollegen vom Seminar. Dadurch lassen Sie andere an Ihrem Wissen teilhaben und vertiefen gleichzeitig den eigenen Erfahrungs- und Kenntnisstand.
  • Nehmen Sie sich Zeit für ein Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten zum Thema "Seminarbesuch".
  • Beschreiben Sie dem Vorgesetzten vor allem Ihre persönlichen Veränderungsziele und an welcher Stelle er Ihnen sinnvolle Unterstützung geben kann. Setzen Sie Zeichen: Haben Sie Mut, vom ersten Tag an durch unspektakuläre, aber wirksame Anwendung Ihrer Seminarerfahrungen erste Veränderungsschritte einzuleiten.
  • Denken Sie an Ihre "Hausaufgaben" aus dem Seminar. Beginnen Sie, die Aufgaben zu lösen.

Die Wochen nach dem Seminar.


  • Überprüfen Sie sich mit Hilfe Ihrer Seminarvorsätze.
  • Machen Sie anhand Ihres Seminartagebuchs und der Seminarunterlagen Ihre Bestandsaufnahme: Wie beurteilen Sie den Nutzen des Seminars für sich selbst und für Ihre Mitarbeiter bzw. den Arbeitsbereich?
  • Tauschen Sie sich mit Ihren Seminarkollegen aus (bei internen Seminaren).
  • Welche Erfahrungen haben Sie mit der Anwendung Ihrer Seminarerfahrungen gemacht?
  • Nehmen Sie die neuen Fragen auf, welche sich aus Ihrer veränderten Praxis ergeben. Verwenden Sie diese als Basis zur Entscheidung für ein ergänzendes oder weiterführendes Seminar.
  • Überprüfen Sie für sich, oder bei einem Nachfolgeseminar zusammen mit dem Referenten, Ihre "Hausaufgabenerledigung". Haben Sie die Aufgaben zu Ihrer Zufriedenheit gelöst oder gab es Schwierigkeiten?